Fahrgastbeirat Dreisamtal-Hochschwarzwald
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Aktuelle Themen        

Unser ständiges Ziel ist es, Verbesserungen im Angebot des ÖPNV zu erreichen, Probleme abzustellen oder zumindest die Ursache für Probleme zu ergründen, Beschwerden und Anregungen weiterzuleiten und dafür zu sorgen, dass sich wirklich etwas bewegt. Helfen Sie mit, indem Sie uns Anregungen zu aktuellen Themen mitteilen oder auch eigene Fragen aufwerfen oder Erfahrungen und Problem schildern.

Ein paar Details zu einigen unserer aktuellen Themen finden Sie in untenstehender Tabelle. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns.  

Ältere Themen, die entweder zu Verbesserungen geführt haben oder als hoffnungslos eingestuft werden mussten oder aber auch durch neuere Entweicklungen inzwischen obsolet geweorden wind, haben wir im Berreich Themen Archiv aufgelistet.

Akute Störungen im Betrieb:

Teilen Sie uns bitte akute Probleme zeitnah mit!
Um akuten Problemen erfolgreich nachzugehen und damit den Vorgang nachvollziehen und auf Abhilfe dringen zu können, ist es notwendig, dass Sie uns diese Probleme zeitnah schildern. Bitte wenden Sie sich über die u.g. E-Mail-Adresse, unsere Homepage, die Kontakt- oder die Mitgliederseite an den Fahrgastbeirat oder an einen unserer Sprecher.
Je nach Umfang der Detailinformationen können wir uns um eine Klärung der Ursachen bemühen und uns für Maßnahmen einsetzen, solche Störungen in Zukunft zu vermeiden.

Hierzu gehören u.a.:

  • Nicht eingehaltene Zug- / Bus-Anschlüsse
  • Verspätungen, verfrühte Busabfahrten, Ausfälle, Vorzeitige Zugwenden
  • akute Probleme in Schienenersatzverkehren (SEV)
  • Unberechtigte Fahrpreisnacherhebungen
  • Unverhältnismäßiges Verhalten von Zugpersonal und Busfahrern
  • Technische Störungen im Fahrbetrieb oder an den Wagen oder Bussen
  • Extreme Lärmbelästigungen durch Baustellen (die sind allerdings leider meist unvermeidbar)

Einige dieser Punkte werden unten im Detail angesprochen.

Aktuelle bzw. regelmäßig wiederkehrende Themen zur nachhaltigen Verbesserung des Angebots:

Seit vielen Jahren fordern wir Verbesserungen folgender anhaltender Unzulänglichkeiten:
Bitte teilen Sie uns Ihre eigenen Erfahrungen mit.

Fahrzeuge und Fahrbetrieb:

  • Keine Hinweise auf Flüsterabteile in den Ansagen der Zugbegleiter (DB)
    -- Beachten Sie abeer: Ab 2019 wird es keine Flüsterabteile mehr geben.
  • Probleme wegen eingestelltem Fahrkartenverkauf in den Zügen, z.T. unangemessene Behandlung durch das Kontrollpersonal (DB)
  • Informationsdefizit bei Ansagen in Zügen, insbesondere bei Störungen
  • Immer wieder nicht funktionierende Anschlüsse (DB/SBG/SWEG/BSB u.a.)
  • Zögerliche Beseitigung technischer Störungen, tage-, teilweise wochenlanges Herumfahren von Wagen mit defekten Toiletten bzw. Türen
  • Schlecht an den Bedarf angepasster Busnotverkehr (BNV) bei Streiks oder Betriebsstörungen
  • Meist völlig unzureichende Schienenersatzverkehr (SEV) bei Bauarbeiten

Information der Fahrgäste über Verspätungen und Ausfälle:

  • Fehlende, irreführendeoder zu späte Ansagen bei Verspätung oder Zugausfall (DB), an Bahnhöfen wie im Zug
  • Viel zu späte Ankündigungen bei Verspätung auf den Anzeigen (DSA) des Fahrgast-Informations-Systems

Bahnhöfe:

  • Sauberkeit in Zügen und an Bahnhöfen (DB)

Einige dieser Punkte werden unten im Detail angesprochen. Eine Sortierung nach Aktualität haben wir nicht vorgenommen, weil einzelne Punkte immer wieder spontan akut werden und ein ständiges Umsortieren dier vielen Themen nicht zu schaffen ist.

 

Änderungen ab Dezember 2019, Bahnhöfe, Fahrzeuge, Fahrbetrieb:

  • Mit Vergabe des Betriebs auf der Ost-West-Achse ab 2019 an die DB Regio ist hier endlich mit einigen Verbesserungen zu rechnen. Während der Informationsfluss von der DB leider sehr spärlich ist, versuchen wir die Entwicklung zeitnah zu verfolgen. Was bisher bekant ist, finden Sie zumeist auch in Pressemitteilungen der DB oder in der Badischen Zeitung. Wir bemühen uns, auch die hier eingestellten Informationen entsprechend zu aktualisieren.
SEV

Immer wieder werden Bauarbeiten an den Bahnstrecken notwendig. Das ist normal. Ob diese Bauarbeiten oft genau in die Urlaubszeit gelegt werden müssen, darüber lässt sich streiten. Das Fahrgastaufkommen in dieser Zeit mag -- wie die DB beteuert -- in dieser Zeit geringer sein, aber es ist offenbar noch immer zu groß, als dass die Leistungen, die im SEV bereit gestellt werden, auch nur annähernd ausreichend wären.

Der SEV der Höllentalbahn vom 30. Juli -- 23. August 2015 war jedenfalls bei weitem nicht ausreichend. Zu vielen Tageszeiten überschritt der Andrang an den Haltestellen um ein Vielfaches das, was an Bus-Kapazitäten bereit gestellt wurde (s.z.B. http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/leserbriefe-x4t6nq7qx--109051819.html). Zig Reisende blieben oft vor den Türen der Busse stehen. Diejenigen, die das Glück hatten mitgenommen zu werden, erlebten oft genug ein prickelndes Sauna-Gefühl, wobei der enge Hauutkontakt die Sache nicht angenehmer macht. Es kam sogar vor, dass Familien beim Einsteigen getrennt werden und, angesichts des (je nach Fahrtroute) mageren Takts, bis zu einer Stunde separiert am Ziel ankamen. Völlig unbeachtet hatte der SEV-Fahrplan auch die seit vielen Jahren bekannte Tatsache, dass das Fahrgastaufkommen zwischen Freiburg und Kirchzarten meist erheblich größer ist als zu weiter entfernt gelegeneren Orten. Hier wäre eine Taktverstärkung genau auf diesem Teilstück angemessen gewesen. Und wie schon bei früheren Bauphasen wurde auch dieses Mal wieder keine Rücksicht auf Radfahrer genommen, die -- gerade in der Urlaubszeit -- verstärkt das Bedürfnis haben, mit dem ÖPNV aus Freiburg in den Schwarzwald zu gelangen (von eingefleischen Mountainbikern einmal abgesehen, die die Strecke locker auch mit dem Rad bewältigen).

Wegen des Ausbaus vieler Strecken im Zuge der Breisgau-S-Bahn 2020 läuft ein umfangreicher, in Etappen arrangierter Schienenersatzverkehr auf diesen Strecken. Seit 1.3.2018 waren bzw. sind die Strecken im Höllental und bei der Dreiseenbahn betroffen. Die Höllentalbahn ist jetzt zum Jahresende nur noch ab Titisee gesperrt.

Im aktuellen Konzept für den SEV fanden wir viele unserer Forderungen (s.u.), die wir nach den schlechten Erfahrungen in 2015 aufgestellt und an RVF und DB Regio geleitet hatten, realisiert. Im Großen und Ganzen ist festzustellen, dass es dieeses Mal sehr viel besser funktioniert hat, auch wenn es größere Anlaufprobleme gegeben hatte und immer wieder auch Kleinigkeiten mal nicht funktionierten. Leider war dieses Konzept allerdings so starr, dass Verbesserungen, die aus unserer Sicht leicht hätten nachträglich aufgenommen werden können, grundsätzlich nicht in Erwägung gezogen wurden. Insofern hat sich das System als ein wenig unflexibel erwiesen.

Forderungskatalog des Fahrgastbeirats zum Schienenersatzverkehr

Nach den Erfahrungen mit dem Schienenersatzverkehr (SEV) im August 2015 auf der Höllentalstrecke hat unser Fahrgastbeirat einen Forderungskatalog erarbeitet, von dem wir erhoffen, dass die dort dargestellten Anforderungen Gruandlage für den kommende Schienenersatzverkehre sein wird. Der forderungskatalog wurde an die DB Regio, den ZRF, den RVF sowie die Nahverkerhsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) gesandt. Dort wurde er mit Interesse aufgeneommen und mit der Zusage quittiert, dass man sich um eine Beachtung bemühen wolle. Wesentliche Punkte (in Kurzfassung) sind

  • Grundlegende Kapazitäterhöhung; Vermeidung unzumutbarer Wartezeiten, Handling von Schulklassen
  • Fahrradtransport in ausgewählten Lagen, in Gepäckfächern von Reisebussen, Ermessensspielräume für Busfahrer
  • Fahrstrecken- und Fahrplanoptimierung, bessere Anpassung an Anschlussverbindungen
  • Bessere Kennzeichnung von Haltestellen, Verständlichkeit der Kennzeichnung, Separierung von Haltestellen, gute Beleuchtung der Haltestellen, Vor-Ort-Infos über lokale Taxiunternehmen, überdachte Warteflächen bzw. Warteräume
  • Einrichtung einer Leitstelle, zeitnahe Informationen durch Personal an Haltesetellen und im Internet, elektronsiche Anzeigen an Haltestellen
  • Bessere Kennzeichnung der Busse
  • Kennzeichnung im SEV-Fahrplanheft bzgl. Eignung für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen, Fahrräder

Es scheint, dass sich diese Forderungen im Schienenersatzverker in diesem Jahr zumindest teilweise niedergeschlagen haben.

Kein Pardon bei fehlendem Fahrschein
- egal warum!

Sind wir alle Lügner und Betrüger? Die kategorische Ablehnung der Bahn, in den Zügen des Nahverkehrs Fahrkarten zu verkaufen, hat verschiedentlich zu absurden Situationen geführt. Ausländer, die sich auf die Hilfe freundlicher Bahnbeamter verlassen haben, werden heruntergeputzt und wie Schwerverbrecher behandelt. Verstörte oder verirrte Fahrgäste müssen 40 Euro bezahlen wegen beispielsweiser unbemerkter Benutzung der 1. Klasse. Da hlft man ortsfremden Radfahrern zuvorkommend in den Zug, um sie Minuten später herunter zu putzen und abzukassieren. Wo bleibt das Fingerspitzengefühl, die Menschlichkeit, ja der gesunde Menschenverstand eines angeblich "kundenfreundlichen" Verkehrsunternehmens? Wo bleibt vor allem die "voreilende" Infomationsbereitschaft, um solche unbeabsichtigten Situationen gar nicht erst eintreten zu lassen? Auffallende und prägnante Hinweise auf die "gängigen Fallen" insbesondere für Ortsfremde werden strikt abgelehnt mit dem Hinweis auf (a) die Rechtslage und (b) die Zig Seiten langen Tarifbestimmungen. Dazu dauerte die Bearbeitung von Beschwerden in den uns bisher bekannten Fällen bis zu vier Monaten.

  • Wir haben uns mit Schreiben an die DB-Regio und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW, für die Bestellung des Schienenverkehrs im Land zuständig) bemüht, in derartigen Fällen eine angemessene, d.h. faire Behandlung zu erreichen.
  • Wir haben uns bemüht, eine bessere Vor-Ort-Information der Fahrgäste (d.h. in den Wagen gut sichtbare Hinweise) über z.B. die (unterschiedliche) Kostenpflicht bei der Fahrradmitnahme zu erreichen.
  • Wir haben die Touristenbüros der Schwarzwaldgemeinden unsers Einzugbereichs auf die Notwendigkeit einer korrekten Ausstellung der KONUS-Gästekarten und die Rahmenbedingungen hingewiesen, um die Gültigkeit der Gästekarten als Fahrausweise sicherzustellen.
Im ersten Fall, in denen die DB-Regio direkt betroffen ist, war eine Zeitlang zu beobachten, dass der Umgangston der Zugbegleiter freundlicher geworden ist. Leider ist diese Tendenz seit dem Sommer 2011 stark rückläufig, es häufen sich wieder die Beschwerden. Im zweiten Punkt laufen wir im Prinzip gegen eine kompromisslose Haltung der DB an. Zum Glück findet sich der eine oder andere Zugbegleiter, der zu einer fairen Behandlung vor Ort bereit ist. In der letzten Frage (KONUS) gibt es seit Herbst 2009 eine neue Regelung, nach der bei Problemen mit der Konuskarte zunächst das ausstellende Beherbergungsunternehmen zur Rechenschaft gezogen wird -- immerhin eine deutliche Entlastung für die betroffenen Fahrgäste.
Neue Fahrzeuge ab 2019: Es wurden 24 neue einstöckige Triebzüge vom Typ Coradia Continental des französischen Herstellers Alstom bestellt, die von der DB Regio, die den Zuschlag für den Betrieb auf der Ost-West-Verbindung erhalten hat, ab Dezember 2019 eingesetzt werden. In jedem Zugteil befindet sich ein Mehrzweckabteil für Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder oder Skiausrüstungen. Die Fahrzeuge werden mit Steckdosen, Klimaanlagen, WLAN, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgestattet sein, das aktuelle Verbindungsdaten anzeigt. Zur Vermeidung unnötiger Lärmentwicklung werden die Fahrzeuge eine Spurkranzschmierung an den Triebdrehgestellen an den Zugenden erhalten. Die DB habe jedoch über das Grundangebot hinaus separat eine fahrzeugseitige "Schienenkopf-Konditionieranlage" für die Jakobsdrehgestelle angeboten, heißt es in einer Pressemitteilung der DB.
Zukünftige Kapazität nach 2019: Die ab Dezember 2019 eingesetzten neuen Fahrzeuge sind nur noch einstöckig. Lt. DB Regio ist geplant, bis zu drei Fahrzeuge (bestellt sind 24 drei- und vierteilige Fahrzeuge mit jeweils 164 bzw. 249 Sitzplätzen vom Typ Coradia Continental des Herstellers Astom) zusammenzukoppeln, um den Platzbedarf zu decken. Ein Vergleich mit den derzeit eingesetzten Doppelstockwagen spricht nicht unbedingt für eine wirklich nachhaltige Verbesserung des Sitzplatzangebots. Die DB legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass sie sich exakt an die Vorgaben des Ministeriums in den Ausschreibungen gehalten habe.
Transport von Fahrrädern:

Zu Spitzenzeiten (besonders am Wochenende) reicht die Transportkapazität für Fahrräder bei weitem nicht aus. Selbst auf Anfrage viele Wochen im voraus ist es der DB nicht möglich, größere Kapazitäten für einzelne Züge bereitzustellen. Vom Fahrgastbeirat wurde bei der Nahverkehrsgesellschaft BW (www.nvbw.de) der Einsatz eines "Sportzuges" gefordert, der zu bestimmten Zeiten einen gewissen Mehrbedarf abdeckt. Als kleinen Schritt in die richtige Richtung kann man die ab Frühjahr 2012 vorgesehene Bereitstellung eines "Fahrradwagens" auf der Höllentalstrecke sehen. Zudem werden seit Dezember 2016 auch in einigen Bussen zu bestimmten Zeiten Fahrräder transportiert.
Ein generelles Umdenken z.B. durch einheitliche aber faire Tarife für Fahrräder wurde von uns ebenfalls bei DB Regio und RVF vorgebracht. Der RVF hat Prüfung signalisiert, macht uns aber dennoch wenig Hoffnung auf Erfolg. Dabei müssen die aktuellen Preise im RVF-Gebiet als unverschämt hoch angesehen werden, nich zuletzt, weil praktisch nur die Benutzung der teuren Einzelfahrscheine (oder Mehrfahrten- oder Punktekarten, die aber kaum Nachlässe bieten) gestattet sind.

Ob mit der Umstellung des Fahrbetriebs ab Dezember 2019 hier etwas nennenswert verbessert wird, können wir noch nicht absehen. Im Prinzip werden mehr Flächen in Mehrzweckabteilen zur Verfügung stehen, jedoch wird deren Nutzung letztlich auf Kosten des gesamten Sitzplatzangebots gehen. Eine echte, signifikante Ausweitung des Platzangebots ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht in Sicht.

Ansagen und Informationen an Bahnhöfen
An Bahnhöfen, an denen keine DB-Personal im Einsatz ist, werden notwendige Mitteilungen über Betriebsänderungen (z.B. Zugverspätungen, Gleisänderungen) sehr häufig gar nicht oder viel zu spät angesagt. Als Ursachen erfährt man von der DB: (1) relativ starre Vorschriften seitens der Bahn-Zentrale über die Inhalte und die Notwendigkeit von Ansagen, (2) Vorgegebene Prioritäten für die wenigen noch vorhandenen Fahrdienstleiter an der Strecke. Dabei sind auch Prioritäten geregelt, dass zunächst der Fahrbetrieb störungsfrei abgewickelt werden muss, so dass derartige Ansagen schon einmal ausfallen. Hier schlägt der Stellenabbau auf Kosten der Informationspflicht voll zu. Die im Höllental neu eingebauten "Dynamischen Schriftanzeigen" (DSA) sollen das Problem lösen, jedoch werden auch sie bisher nur mit den Informationen gefüttert, die man bereit ist zur Verfügung zu stellen, und es sind bisher meist nur wenige vorgegebene Texte überhaupt programmierbar. Hier hält der Informationswille weder mit den technischen Möglichkeiten noch mit dem Informationsbedarf Schritt, dies wurde Ende September 2011 auch in der regionalen Fahrplankonferenz klar ausgesprochen. Daneben ist aber die offenbar auch die Informationskette zu träge. Entscheidungen über Fahrtänderungen von Zügen z.B. aufgrund von Verspätungen, die in der Transportleitung in Karlsruhe getroffen werden, sind u.U. nich toptimiert darauf, die nachteiligen Auswirkungen auf die Fahrgäste zu minimieren und sie werden dann auch nicht schnell genug lokal zur Anzeige gebracht.
Hinzu kommt, dass an vielen Bahnhöfen offensichtllich ein Defizit an schriftlichen Hinweisen verschiedenster Art besteht. Versuche, hier bei der zuständigen DB Station & Service eine Verbesserung zu etablieren, wurde schon vor einiger Zeit mangels Erfolgsaussicht eingestellt.

Anschlüsse /
Busverbindungen

Dies ist ein ständiges Thema. Zweifellos kann bei der Komplexität des gesamten eng ineinander verzahnten Reiseverkers bei Bahn und Buslinien nicht jedes Anschlussproblem optimal gelöst werden. Einzelne Fälle können aber optimiert werden. Wir gehen jedem einzelnen uns bekannten Fall nach. Einige Punkte wurden auch als Anträge für die Fahrplankonferenzen 2007 bis 2009 eingebracht. Eine Verbesserung der Busverbindungen zwischen Hinterzarten, St. Märgen, St. Peter und Kirchzarten zur Fahrplanumstellung im Dezember 2008 war uns zugesagt, jedoch nicht eingehalten worden. Ende März 2009 hat nun endlich ein Planungsgespräch mit dem Arbeitskreis Busverbindungen unseres Fahrgastbeirats und der SBG stattgefunden. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurde bereits von der SBG mittags ein zusätzlicher Bus von Hinterzarten nach St. Märgen zugesagt, ebenso eine stündliche Fahrt von Kirchzarten über Oberried auf den Schauinsland und nach Todtnau. Auch für die Neuerstellung der Fahrpläne 2011 hatten wir eine lange Liste von Verbesserungsvorschlägen gemacht. Hier gab es immerhin eine deutliche Verbesserung im Taktverkehr, auch wenn dies nicht alle Kunden glücklich machen konnte. Darüber hinaus sind keine größeren Veränderungen vorgesehen.

E-Mail: ost@rvf-fahrgastbeirat.de
Internet: http://www.rvf-fahrgastbeirat.de/ost/index.html
© 2005-2018 Fahrgastbeirat Dreisamtal-Hochschwarzwald (Wolfgang Kamke, 03.12.2018)